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Jawbone UP – Das Fitnessarmband im Test

Jawbone UP

Jawbone UP
7.6

Gesamteindruck der Redaktion

8/10

    Positiv

    • Akkulaufzeit
    • Wasserfest
    • Angenehm zu tragen

    Negativ

    • Wenig Features
    • Tragekomfort
    • Kein Bluetooth

    Wearables im Allgemeinen und Fitnessarmbänder im Besonderen liegen derzeit so im Trend, dass die Hersteller beinahe täglich neue Modelle auf den Markt bringen. Das Gute daran ist, dass die Endverbraucher auf diese Weise immer von den neusten Technologien und vielen zusätzlichen Features profitieren können. Das Problem ist nur, dass es selbstverständlich keine Langzeittests zu den unzähligen Neuerscheinungen gibt. Ungeachtet dessen sind die Preise aktueller Werables bei der Markteinführung erfahrungsgemäß doch noch etwas hoch. Gute Gründe, sich ausführlicher mit dem etwas älteren Fitnessarmband Jawbone UP zu befassen.

    Jawbone UP: Wissenswerte Fakten

    Das Unternehmen Jawbone dürfte den meisten Leuten für seine kabellosen Bluetooth-Kopfhörer bekannt sein. Umso überraschender, dass der namhafte Bluetooth-Pionier ausgerechnet bei einem seiner ersten Wearables auf eine kabellose Verbindung zum Smartphone verzichtet hat. Was aus heutiger Sicht nicht mehr ganz zeitgemäß wirkt, birgt bei näherer Betrachtung durchaus Vorteile.
    Einer davon ist, dass der Akku des Fitnessarmbands dank des Verzichts auf Bluetooth-Technologien ungewöhnlich lange anhält. Hinzukommt, dass das UP mit Bluetooth noch schwerer und klobiger hätte ausfallen müssen, als es ohnehin schon ist. Wobei hierbei anzumerken ist, dass das UP vielleicht etwas steifer und auch dicker als aktuelle Fitnessarmbänder ist, aber dennoch vonseiten seines Tragekomfort und seiner damit einhergehenden Alltagstauglichkeit vollends überzeugen kann.
    Das gilt zumindest dann, wenn man sich für ein gut passendes Armband entscheidet, da das nach unten offen getragene UP keinen Verschluss besitzt und somit leider keinerlei Anpassungsmöglichkeiten bietet. Dafür ist das qualitativ absolut hochwertig verarbeitete Fitnessarmband von Jawbone aber extrem robust und dementsprechend langlebig. Zudem ist es so wasserabweisend, dass ihm Duschgänge oder starke Regenfälle nichts anhaben können.

    Jawbone UP: Das kann das Fitnessarmband

    Für sich alleine ist das UP eigentlich nicht mehr als ein einfacher Schrittzähler. In Verbindung mit einem Smartphone und einer passenden Fitness-App wird es aber zu einem vielseitigen Activity-Tracker, der sogar beim Schlafen anhand der Bewegungen des Trägers zwischen Tiefschlaf- und Leichtschlafphasen unterscheiden kann, um so zum Beispiel den optimalen Zeitpunkt zum Wecken zu finden.
    Außerdem ermahnt es den Träger am Tag bei anhaltender Inaktivität zu mehr Bewegung. Welche Funktionen das Jawbone UP darüber hinaus noch bietet, hängt direkt mit der genutzten App ab. Im Gegensatz zu anderen Wearables ist das UP nämlich nicht bloß mit offiziellen Hersteller-Apps, sondern zudem auch mit einer Vielzahl anderer Fitness-Apps kompatibel. Wobei festzuhalten ist, dass die hauseigene App von Jawbone bereits einen überzeugenden Funktionsumfang bietet, dennoch überschaubar bleibt und sich zudem noch intuitiv bedienen lässt. Außerdem liefert sie wertvolle Tipps zum gesunden Schlafen und richtigen Trainieren.
    Mit Blick auf den Schrittzähler ist noch darauf hinzuweisen, dass er sich fein nuanciert kalibrieren lässt, sodass er überraschend akkurate Zählergebnisse liefern kann. Eine lobenswerte Eigenschaft, die selbst bei neueren Modellen keine Selbstverständlichkeit ist.

    Jawbone UP: Ein etwas älteres Fitnessarmband, das auch heute noch überzeugen kann

    Das Jawbone UP hat im Gegensatz zu einigen neueren Wearables weder einen integrierten Pulsmesser noch eine eigene GPS-Einheit. Außerdem kann das an sich praktische Verbindungskabel zum Smartphone je nach Betätigung durchaus stören. Dafür macht der Activity-Tracker von Jawbone das, was er kann, richtig gut. Ungeachtet dessen darf man sich bei ihm auf eine lange Lebensdauer verlassen.

    Fotos von jawbone.com

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    Jens
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