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Luxusuhren und Wearables: Mont Blanc

Kurz vor der SIHH – sprich der Genfer Uhrenmesse – präsentiert Mont Blanc ein Produkt, mit dem der Uhrenhersteller ins Smartwatch-Business einsteigen möchte. Doch trotz des „Mont Blanc e-Strap“ sollen die mechanischen Armbanduhren das Hauptgeschäft bleiben, die bei diesem Hersteller übrigens alles andere als günstige Chronographen sind.

Nicht alle Uhrenhersteller ziehen mit

Bislang sind es nur sehr wenige Uhrenhersteller, die sich konkret für den Wearables-Markt interessieren, beziehungsweise hier langfristig Fuß fassen wollen. So hatte beispielsweise Apple lange Zeit vergeblich versucht, einen Partner für die Apple Watch zu finden. Der Großteil der Uhrenmanufakturen vertritt die Meinung, dass eine Armbanduhr in erster Linie als Schmuck betrachtet werden sollte und daher eine schöne Optik vorweisen muss. Dass eine Smartwatch nicht unbedingt groß, schwer und unschön sein muss, zeigt nun beispielsweise die Moto 360 von Motorola. Trotzdem wählt Mont Blanc einen anderen Weg und bringt mit dem e-Strap eine Art Smartband auf den Markt. Dieses ist Teil der „Mont Blanc Timewalker Urban Speed“-Reihe, wobei an das Lederarmband auch zusätzlich eine analoge oder digitale Uhren montiert werden kann.

Die technischen Aspekte im Überblick

Wer will, kann mit dem „Mont Blanc e-Strap“ also klassische Armbanduhr und Smartwatch-Funktionen miteinander kombinieren. Auch wenn kein Android-OS auf dem Smartband installiert ist, funktioniert das luxuriöse Wearable wie viele andere Smartwatches: So ist es mit Android- und iOS-Geräten kompatibel und bringt Smartphone-Benachrichtigungen wie SMS, E-Mail, Social-Media-Aktivitäten und Kalendereinträge direkt auf das Display am Handgelenk. Dieses ist übrigens 0,9 Zoll groß und besitzt eine Auflösung von 128 x 36 Pixel. Die Monochrom-Anzeige sieht zwar nicht ganz so futuristisch aus wie bei anderen Smartwatches, soll jedoch für eine längere Akkulaufzeit sorgen. Mont Blanc selbst spricht von einer Autonomie von bis zu 5 Tagen. Verbaut sind auch Schrittzähler und Beschleunigungs-Sensor, die fleißig Daten sammeln und das e-Strap auch zu einem kompakten Fitness-Tracker machen.

Mit- und ohne Analoguhr erhältlich

Das e-Strap-Armband mit seinem Schwarzweiß-OLED-Touchscreen wird nicht ganz billig. Knapp 4.000 Euro kostet zum Beispiel die Timewalker Urban Speed UTC, die mit dem neuen Wearable ausgeliefert wird. Der Preis für das reine Smartband, das auch losgelöst von einer Uhr erhältlich ist, beträgt etwa 250 Euro, was dem derzeitigen marktüblichen Preisniveau für Smartwatches und Wearables entspricht.

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