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Pebble Smartwatch: Eine unglaubliche Erfolgsgeschichte

Pebble Smartwatch

Pebble Smartwatch
7.5

Gesamteindruck der Redaktion

8/10

    Positiv

    • Preis/Leistungsverhältnis
    • Display dank s/w gut zu lesen
    • Akkulaufzeit
    • Viele Apps

    Negativ

    • Design gewöhnungsbedürftig
    • Display nur zweifarbig

    Als das damals noch völlig unbekannte Start-up-Unternehmen Pebble im April 2012 auf dem Crowdfunding-Portal Kickstarter bekannt gab, eine eigene Smartwatch entwickeln zu wollen, glaubte wohl niemand daran, dass das ambitionierte Vorhaben tatsächlich glücken könnte. Kaum neun Monate nach der Bekanntgabe sollte die Pebble Smartwatch am 23. Januar des darauf folgenden Jahres dann aber doch in den Handel kommen. Und als ob das nicht schon unglaublich genug wäre, schaffte es die smarte Uhr aus dem Hause Pebble sogar, schon kurz nach der Markteinführung zu einem der populärsten Wearables überhaupt zu werden.

    Pebble Smartwatch: Die richtige Idee zur richtigen Zeit

    Da heutzutage nahezu jeder namhafte Smartphone-Hersteller eigene Smartwatches auf den Markt bringt, ist es fraglich, ob der Pebble-Gründer Eric Migicovsky das für die Entwicklung seiner smarten Uhr benötigte Geld heute noch per Crowdfunding zusammenbekäme. Vor knapp zweieinhalb Jahren steckte die vielversprechende Wearables-Technologie aber noch in den Kinderschuhen. Da sich recht früh abzeichnete, dass Smartwatches die ideale Ergänzung zu den schon damals im Trend liegenden Smartphones zu sein scheinen, dauerte es noch nicht einmal einen Monat, bis die benötigten 100.000 US-Dollar durch Vorverkäufe der geplanten Uhr zur Verfügung standen.

    Wer das Pebble-Team trotz des offiziellen Endes der eigentlichen Spendenaktion auch weiterhin fördern wollte, hatte von da an nur noch die Möglichkeit, eine Anmeldegebühr für den Pebble-Newsletter in Höhe von einem US-Dollar zu entrichten. Nicht zuletzt aufgrund des Medieninteresses, welches Pebble durch den sensationellen Spendenerfolg zuteilwurde, wurden alleine durch die Anmeldegebühren mehr als zehn Millionen Dollar zusätzlich zu den anfänglichen 100.000 Dollar gespendet. Ein Kickstarter-Rekord, der bis heute nicht gebrochen wurde.

    Dank der unerwarteten Mehreinnahmen konnte Pebble dann nicht nur die vorab angestrebte Stückzahl deutlich anheben, sondern zudem auch die geplante Produktpalette ausweiten. Außerdem erlaubten die insgesamt knapp 10,16 Millionen Dollar, das ursprüngliche Uhrenkonzept nochmals zu überarbeiten.

    Pebble Smartwatch: Klein, aber oho!

    Die bloß 3 cm breite und 5 cm tiefe Pebbles Smartwatch wird derzeit in einer Standardversion und einer speziellen Deluxe-Version namens Pebble Steel angeboten, welche auch das Bild rechts zieren. Zudem gibt es noch einige Sonderformen in limitierte Auflage. Sie alle sind mit dem firmeneigenen Betriebssystem Pebble OS ausgestattet, welches wiederum auf FreeRTOS basiert.
    Ein Vorteil, den das besagte Betriebssystem bietet, ist, dass sich mithilfe eines sogenannten Software Development Kits (SDK) eigene Skins und sogar richtige Apps für die Pebble-Uhr erstellen lassen. Tatsächlich gibt es zum jetzigen Zeitpunkt bereits gut 12.000 registrierte App-Entwickler. Demzufolge dürfte der jetzt schon beachtliche Funktionsumfang der smarten Uhr von Pebble beinahe täglich zunehmen.
    Darüber hinaus spricht für das Pebble OS, dass es nicht nur eine markenübergreifende, sondern auch betriebssystemübergreifende Nutzung der Uhr erlaubt. Ein weiteres Herausstellungsmerkmal der je nach Version 38 g leichten Pebble-Uhr ist ihr besonders stromsparendes E-Paper Display mit blauer Hintergrundbeleuchtung, bei dem die angezeigten Informationen selbst bei direkter Sonnenbestrahlung gut zu erkennen sind. Darüber hinaus soll sie laut Herstellerangaben bis zu einer Tiefe von 50 Metern absolut wasserdicht sein.

    Pebble Smartwatch: Eine kostengünstige Alternative

    Die Pebble Smartwatch verfügt im Gegensatz zu manch anderen Wearables weder über eine eigene Kamera noch über ein integriertes Mikrofon oder eingebaute Lautsprecher. Außerdem gibt es Smartwatches mit deutlich schnelleren Prozessoren, mehr Arbeitsspeicher und größeren Speicherkapazitäten. Dafür ist die Pebble-Uhr unschlagbar günstig und mit nahezu jedem Smartphone einschließlich älterer Modelle kompatibel. Zudem bietet sie ungeahnte Individualisierungsmöglichkeiten, zu denen sogar das Austauschen des Armbands gehört.

    Produktbilder von getpebble.com

    Pebble Smartwatch im Video:


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    Kirsten
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